Ausbau Nord

E-Damm – Extended Edition: Der E-Damm endet an der Kopernikusstraße? Von wegen! In einem Experimentierraum werfen wir gemeinsam mit interessierten Nordstädter*innen einen Blick in die Zukunft.

Projekt-Übersicht

Was soll passieren?

In Zusammenarbeit mit der Dialogrunde Nördlicher E-Damm (vertreten durch das Stadtbezirksmanagement Nord und die Stadtplanung für die Nordstadt) soll der E-Damm zwischen Kopernikusstraße und Vordere Schöneworth vom 17. bis 22. September 2021 im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche verkehrsberuhigt werden. Parkbuchten werden frei geräumt und der gewonnene Raum wird zur Experimentierfläche für urbane Mobilität und Aufenthaltsqualität.

Die meisten kennen den E-Damm als Flanier-, Kiosk- und kulinarische Meile. Von der Christuskirche bis zur Kopernikusstraße hat sich in der Vergangenheit vieles verändert. Und dann der Bruch: der nördliche Teil des E-Damm ist gekennzeichnet durch schmale Geh- und Radwege, schnellen Durchgangsverkehr, geschlossene Hauswände und Straßenbahnbegrenzungen, die den Aufenthalt und die Durchwegung an dieser Stelle unattraktiv machen.

Insgesamt gibt es fünf Parkbuchten, die bespielt werden können. Erste bestätigte Kooperationspartnerin ist die dort ansässige Caritas, der die Themen Barrierefreiheit und Inklusion wichtig sind. Sie will mit einem Rollstuhlparcours die Herausforderungen für Menschen mit Behinderungen greifbar machen. Gleichzeitig soll ein barrierefreier Aufenthaltsort entstehen. Die erste Parkbucht wollen wir als Startpunkt sehen, mit Informationen zum Projekt und einer Begleitumfrage, dessen Ergebnisse am Ende Impulse für weitere politische Entscheidungen liefern soll.

Für die weiteren Parkbuchten sind wir auf der Suche nach Partner*innen, die Lust haben, im Rahmen dieser Woche den Stadtraum neu zu gestalten. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Straßenbahnbegrenzung optisch aufzuwerten. Hierzu sind besonders die Künstler*innen aufgerufen.

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Programm

Das vorläufige Programm findest du hier.

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